Wer schweigt stimmt zu!
Nazis und Rassisten auf die Pelle rücken!
Rassismus hat viele Gesichter, wobei einige klar zu erkennen sind und einige versteckt entlarvt werden müssen. Klar erkennbar wird Rassismus, wenn Menschen aufgrund ihrer Religion oder ihrer Herkunft ausgegrenzt und angegriffen werden. Fast täglich kann in irgendeiner Regionalzeitung Deutschlands gelesen werden, dass es wieder einen rassistischen Übergriff gab(Laut Verfassungsschutzbericht 2008, ca. 850 Übergriffe). Was nicht täglich zu lesen ist, ist wenn Asylsuchende und geduldete Migrant_Innen durch staatliche Organe drangsaliert werden.
„Wer einen Menschen einsperrt oder auf andere Weise der Freiheit beraubt wird[…]bestraft“
Zitat: §239 des StGB
Nach den Landtagswahlen von Brandenburg hat die neue Rot-Rote Regierung angekündigt die Residenzpflicht für Asylsuchende aufzuheben. Allerdings wird es schwierig sein dies umzusetzen, denn die Residenzpflicht würde nur das Land Brandenburg treffen. Das bedeutet, dass Menschen im Asylverfahren um Berlin herumfahren müssen, was faktisch kaum geht. Betreten sie Berlin, machen sie sich strafbar. Viele Ausländerbehörden grenzen die Bewegungsfreiheit von Geduldeten stark ein. Die Geduldeten, die jedoch nicht dem Asyl-, sondern dem Aufenthaltsgesetz unterliegen, sind von der Gesetzesänderung nicht betroffen und können von ihr auch nicht profitieren. Dies sind immerhin 70% der Personen, die um Asyl bitten. (mehr…)
Dieses Mal schauen wir die zwei DEFA Klassiker des DDR Kinos Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse(DEFA-Spielfilm 1953/54, 127 min) und Ernst Thälmann – Führer seiner Klasse (DEFA-Spielfilm 1954/55, 140 min).
Der erste Teil behandelt die vermeintliche Rolle, die der Hamburger Arbeiter und Vorsitzender der KPD Ernst „Teddy“ Thälmann in der Zeit von der Novemberrevolution 1918 bis zum Hamburger Aufstand 1923 Inne hatte.
Der Zweite umfasst die Jahre 1930 bis zur Ermordung Thälmanns im KZ-Buchenwald 1944. In diesem Teil werden seine Bestrebungen eine
Einheitsfront mit den Sozialdemokraten_innen zu bilden und somit den Machtantritt der Nazis zu verhindern gezeigt. Es wird gezeigt wie
Thälmann auch aus dem Gefängnis heraus die Verbindung zu den
Genossen_innen hält und sie ermutigt, den Kampf gegen den Faschismus fortzusetzen.
Der nicht ganz ernst gemeint Filmabend wird veranstaltet von den Thälmannpionieren…äh der Jugendantifa Nord-Ost. Danach findet bei schönster Klassenkampfmusik unser Solitresen für die Bunte Kuh und antifaschistische Arbeit in Nord-Ost Berlin statt. Die Filme beginnen pünktlich!
Der Eintritt ist frei.
Am Montag, dem 15. Februar 2010 wollen Nazis, ausgehend vom Hauptbahnhof, durch Cottbus marschieren, um den „deutschen“ Opfern der Bombardierung 1945 zu gedenken. Aber nicht mit uns. Wir werden uns das nicht gefallen lassen.
Den Naziaufmarsch VERHINDERN! GEMEINSAM und ENTSCHLOSSEN!
Montag | 15.02. | 18 Uhr | Wendeschleife / ThiemStr. | Cottbus
Antifaschistische Kundgebung und dezentrale Aktionen
Wir möchten mit euch die Dokumentation „Der Tag an dem der Mob die Inder hetzte“ schauen. Im August 2007 jagte ein, Naziparolen brüllender, Mob 8 Inder durch die sächsische Kleinstadt Mügeln. Bis heute sind die Einzelheiten dieses Vorfalls nicht geklärt weil in der Stadt die Mauer des schweigens steht. Der Film von Kamil Taylan ist das facettenreiche Bild einer Kleinstadt, die fassungslos auf die Ereignisse jenes Tages schaut. Danach findet unser Solitresen für die Bunte Kuh und antifaschistische Arbeit in Nord-Ost Berlin statt. Veranstaltet von JANO. Der Eintritt ist frei.
Do | 04.02.10 | 18.30Uhr | Film+Solitresen | Bunte Kuh
Wir rufen alle Antifaschistinnen und Antifaschisten dazu auf, am 13. Februar dem Naziaufmarsch in Dresden entschlossen entgegenzutreten und ihn gemeinsam zu blockieren!
Niemand ist vergessen! – Dieter Eich Gedenkdemo
Am 23.Mai wird in Berlin-Buch die Gedenkdemo für Dieter Eich stattfinden. Im Vorfeld gab es während der Luxemburg-Liebknecht Demo eine Dach-Aktion um für die Demo zu werben.
23.05.10 | Antifa-Demo | Berlin-Buch
Aufruf
Zwölf Menschen starben seit der Wiedervereinigung in Berlin durch die Hand von Neonazis– so zumindest die offizielle Statistik. Die Erinnerung an eben jene, die von den Neonazis ermordet wurden, verschwimmt mit der Zeit und macht somit auch die Tat an sich scheinbar ungeschehen. Darum ist es unsere Aufgabe diesen Menschen Namen und Gesichter zu geben, damit sie, der Mord an ihnen, aber auch das Ausmaß nationalsozialistischer Ideologie nicht in Vergessenheit geraten. Gedenkdemonstrationen, wie sie seit Anfang der 90er für Silvio Meier oder seit 2005 für Thomas Schulz in Dortmund stattfinden, stehen genau für dieses Anliegen. Die Art, in welcher Form gedacht wird, ist für uns zweitrangig. Wichtig ist, dass es geschieht. (mehr…)